Earthship in Afrika

Earthship in Malawi, Africa - January 2015

Earthship in Malawi, Africa – January 2015

Kapita Gemeinschaftszentrum – Earthship Malawi

Es war einmal eine Gruppe von Menschen aus aller Welt die in den Bergen von Malawi zusammen kam um für die Menschen von Kapita ein Gemeinschaftszentrum zu bauen. Kapita ist eine Region in der es weder einen Wasseranschluss, noch Elektrizität noch eine medizinische Versorgung gibt. Es ist so abgeschieden das man 1 1/2 Stunden über eine unbefestigte Straße fahren muss um dort hin zu kommen. Gerade in der Regenzeit gestaltet sich dies als besonders schwierig, da die Straße aufweicht und an manchen Tagen unpassierbar wird. Die Bevökerung von Kapita ernährt sich hauptsächlich von Mais, Bohnen und Kartoffeln die sie selbst kultivieren, denn die Arbeitslosigkeit ist hoch und der Durchschnittslohn liegt bei etwa 0,60 € pro Tag.

Das Kapita Gemeinschaftszentrum wurde durch eine Initiative von Empower Malawi ins Leben gerufen um den Menschen zu helfen, sich selbst zu helfen. In der Region leben ungefähr 5000 Menschen und Ziel ist es für diese Menschen ein Zentrum für nachhaltige Entwicklung zu schafffen. Empower Malawi kontaktierte Earthship Biotecture begann mit Unterstützung von vielen Spenden dort ein Earthship zu bauen.

Das Gebäude wird acht Räume sowie 4 Toiletten und 4 duschen haben. Es sammelt bis zu 12.500 Liter Regenwasser und hat sein eigenes Abwasserreinigungssystem (planter cells). Die Gemeischaft möchte die Räume als Gemeinschaftsbank, Samenbank, Bücherei, Kindergarten, Medizinisches Zentrum und Treffpunkt nutzen.

Der Bau

Earthship fing im September 2013 mit der ersten Bauphase an. Die zweite Bauphase war nun im Januar 2015 wo die Earthship-Crew, Voluntäre, und die lokale Gemeinschaft ihr Bestes gaben um mit den Bauarbeiten fortzufahren. Leider erwischten wir die stärkste Regenzeit in Malawi seit 30 Jahren und mussten einigen ungeahnten Schwierigkeiten in das Auge blicken, wie zum Beispiel Transportprobleme oder die Stahlbetondecken die ausreichend Zeit zum trocknen benötigten.

Linaria unterstützte das Projekt finanziell und mit ehrenamtlicher Arbeit. Leider hatte erkrankte ich einige Tage vor Baubeginn an Malaria und musste die konnte die ersten Tage nicht körperlich mitarbeiten. Daher kümmerte ich mich um die Dokumentation und schoss viele Atemberaubende Fotos von zähen Menschen die der harten Arbeit trotzten.

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